Projektart:
Anfrage:
Leistung:
Studentischer Mitarbeiter am Forschungsprojekt (1995)
Kunde:
Lehrstuhl f. Baugeschichte 🔗, RWTH Aachen
Objekt:
Kloster Lamayuru / Yundrun Tharpaling-Gompa
Typ:
Buddhistisches Kloster
Ort:
Lamayuru, Ladakh [Karte]
Staat:
Indien
Inhalt:
 
Als Teil des über insgesamt fünf Jahre angelegten Forschungsprojektes wurde in den Jahren 1994 und 1995 das Kloster Lamayuru, etwa eine Tagesreise südwestlich von Leh, aufgenommen. Die Anlage ist auf einem solitären Tafelberg inmitten eines großen Tales gelegen, dessen relativ breite, fruchtbare Sohle ansonsten fast eben verläuft. Das von außen sehr groß und massig erscheinende Kloster umringt in Wirklichkeit galerieartig eine etwa 15m hohe Felsnadel, die bis zum heutigen Tage die Meditationshöhle des Gründers birgt. Sie wird über die Bibliothek erschlossen. Unbelichtete Räume oder Gewölbe gibt es somit nicht. Dem Kloster zugeordnet ist eine größere, wirtschaftlich abhängige Laiensiedlung. Im Kloster selber leben etwa 15 Mönche. Die Aufmaßkampagne dauerte 1995 über drei Monate. Sie beinhaltete außerdem den Transfer des Lehrstuhl eigenen Vermessungsfahrzeuges überland von Aachen nach Indien.
Klosteransicht vom Tal
Kloster von der nahen Straße aus gesehen
Laiensiedlung am Kloster
Gebetsmühlen vor dem Kloster
Talblick
Felsformation am Dorfrand
Tsemo Castle bei Leh: Gebetsfahnen verbinden Berge
Forschungs-LKW bei der Passage des Taglang-La-Passes